Samstag 12.01.2008
Los geht's ins Trainingslager nach Benalmadena in Spanien.
Bereits am Düsseldorfer Flughafen bekamen wir fragende
Blicke, wo wir denn hin wollten. Die Vermutungen auf ein Uefa-Cup
Spiel mussten wir leider verneinen, dennoch ging es mit voller
Vorfreude Richtung Andalusien.
Bereits um 10 Uhr fanden wir uns zunächst alle in Düsseldorf
ein. Neben vielen bekannten Gesichtern konnte man auch einige
Greenhörner ausmachen. Auch die Hoppels hatten frisch geduscht.
Die ersten Biere wurden bestellt und die Kellnerin fragte einen
von uns, ob er "Kyocera" heisst
"Ja, Und
"Lotto" mit Vornamen
Wir heissen alle so
"
;-)
Um 13:35 Uhr hob der Flieger dann ab Richtung Flughafen von
Malaga um kurz vor 16 Uhr wieder zu landen.
Gegen 16:30 Uhr erreichten wir dann unser Hotel "Alay"
in Benalmadena, eine Stadt 22 Kilometer südwestlich von
Málaga mit ca. 52.000 Einwohner.
Benalmadena ist in drei Ortsteile aufgeteilt: Costa, Pueblo
und Arroyo de la Miel. In Benalmádena wurde am 04. Oktober
2003 gegen 11:30 Uhr die mit ihren 33 Metern Höhe größte
buddhistische Stupa der westlichen Welt eingeweiht. Aber das
weiss man ja
Unsere Mannschaft hatte Ihr Quartier im neu angelegten Trainingsplatz
Alhaurin de la Torre, ca. 30 km entfernt von unserem Hotel.
Im Gegensatz zur Mannschaft, die es von der Umgebung her recht
öde erwischt hat, hatten wir echt Glück. Ein super
Ausblick vom Hotel direkt auf das Meer und den tollen Hafen.
Einige von uns besuchten dann das Zweitligaspiel Malaga - Granada
74 (unserem Testspielgegner am Dienstag), wir entschieden uns
aber dafür, erstmal den Ort zu erkundigen.
Nachdem wir gleich neben dem Hotel einen Supermarkt gefunden
haben, der rund um die Uhr geöffnet hatte, und wir uns
mit einigen Getränken versorgt hatten, machten wir einen
ersten Rundgang um den Hafen. Der Puerto Marina ist zwar etwas
kleiner, als der Yachthafen den wir noch aus Marbella kennen,
dafür ist er dank seiner besonderen Bauweise wesentlich
schöner. Hier gibt es nicht nur einige Geschäfte,
sondern auch noch eine große Anzahl an Diskos und Kneipen.
Also genau das Richtige für uns. :-)
Einige von uns blieben am Hafen, andere gingen in einen Irish
Pub (Molly Malones Bar), wir aber blieben am ersten Abend erstmal
in der Hotelbar.
Die Live Musik war eher einschläfernd, daher war wahrscheinlich
auch nicht viel los
Der Mann am Keyboard wollte dann schnell etwas gutes für
seine deutschen Gäste tun und legte mal fix die Deutsche
Nationalhymne ein. Hätte er nicht die erste Strophe (Deutschland
über alles
) gespielt, hätte er wahrscheinlich
auch keine verwunderten Blicke von uns erhalten
Er wollte
seinen Fehler dann wieder gut machen und legte Roger Cicero
auf, was es aber auch nicht besser machte
Wir beendeten
also den Tag und erholten uns erstmal von der Anreise.
Spruch des Tages: Hurra, hurra die Gladbacher sind da!!!
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Sonntag 13.01.2008
Nach dem ersten Frühstück im Hotel, dass schon nicht
mehr alle mitgemacht haben, besuchten wir am morgen also zum
ersten Mal das Training unserer Jungs.
Der erste Abend war für einige scheinbar schon ziemlich
heftig
die ersten wurden bis zum Nachmittag schon "vermisst".
Gut 20 Minuten brauchten wir mit dem vom FP organisierten Bus
zum Trainingsplatz.
Dieses mal waren auch fast alle der bisher gut 80 mitgereisten
Fans dabei, die Anzahl verringerte sich im Laufe der Woche dann
aber immer mehr.
Der Trainingsplatz war aber auch einfach sehr fanunfreundlich.
Keine Toilette, keine Sitzgelegenheit und was zu trinken gab
es auch nicht. Schade
Unser Klingone Micha gab uns auch erstmal eine Kostprobe des
Hits, den er zuvor vom Tillemann gelernt hat
"Ich
hab ne Zwiebel auf dem Kopf ich bin ein Döner" war
fast so gut wie das "10 nackte Neger", welches er
uns auch später noch präsentierte.
Nach dem Training sind wir dann zum "Parque de La Paloma"
gegangen. Eine schön angelegte Parkanlage mitten im Ort,
die auch von Einheimischen gerne besucht wird. Es ist alles
sehr sauber gehalten. In der ganzen Anlage gibt es freilaufende
Tiere, wie z. B. Hühner, Kaninchen, Pfauen usw. und einen
schönen großen See mit Schildkröten, Fischen
und Enten.
Zurück zum Hotel ging es dann am Strand entlang. Kurz
vor dem Hotel trafen wir in einem Restaurant dann noch die Grizzlys,
Sandra und Sabine, und so haben wir uns dazu gesetzt und etwas
zu Mittag gegessen. Nach so viel freilaufenden Tieren im Park
hat man schliesslich Hunger.
Robert hatte dann einen Ikea Burger. Ein Hamburger zum selber
Basteln. Im Gegensatz zum schwedischen Möbelhaus waren
hier aber alle Einzelteile dabei und so konnte er es sich gut
schmecken lassen. Nach dem Essen ging es dann nochmal zum Hafen,
wo einige sich die "Drink 2, pay 1" Aktion des Pizza
Huts nicht nehmen liessen.
Zum Nachmittags Training verliefen sich dann nur noch ca. 20
Leute.
Einige machten einen Abstecher nach Marbella, wo neben den Bayern
auch die Doofmunder ihr Trainingslager hatten.
Bei den Doofmundern gab es dann Gerüchten zufolge schon
einen Besuch der Polizei, angeblich wurde hier schon ordentlich
randaliert. Schade wenn es stimmt. Sowas gab es bei uns zum
Glück bisher noch nie!
Abends stand dann das erste Mal Buffet im Hotel an. Das Essen
war absolut ok. Die Auswahl hätte etwas grösser sein
können, und ab und an hätte das Essen etwas wärmer
sein können, aber wir sind ja leicht zufrieden zu stellen.
Nach dem Futter ging es dann in einen kleinen Irish Pub, dem
"Irish Times" wo wir herzlich empfangen wurden.
Eine Musicbox lies den Abend schnell lustig werden. So hörten
wir neben den Smiths und den Pogues auch den Dschungelbuch Klassiker
"I wanna be like you" wozu uns der Schmutz eine schönes
Trompetensolo vorführte. Neben Schmutz waren auch noch
der Pauls, die Eule, Sabine und Sandra und die Grizzlys mit
dabei.
Zu späterer Stunde überlegte Eule dann, ob sie nicht
besser ins Bett gehen sollte, kam dann aber zu dem Entschluss,
sich nicht von ihrem Körper in die Schranken weisen zu
lassen. So ist brav
Nach einer kurzen Unterhaltung mit dem Barkeeper, machte sich
Eule dann erstmal richtig beliebt
Nach dem der Barkeeper
der Eule verständlich machen wollte, dass er "only
english" spricht, antwortete sie "Ach so
"
worauf der Barkeeper verwundert mit "you call me asshole??"
antwortete
Robert schritt dann aber gleich ein, klärte ihn auf und
sorgte dafür, dass der arme Mann sich vor Lachen kaum halten
konnte
So ging der zweite Abend dann auch zu Ende.
Spruch des Tages: Ich kenn Dich nicht, ich wasch Dich trotzdem!
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Montag 14.1.2008
Die Nacht über hat es geregnet. So war es am Morgen recht
bewölkt und nicht so schön.
Wir sind daher auch morgens nicht zum Training gefahren. Schliesslich
ist man Schönwetterfan und der letzte Abend wollte auch
erst einmal verdaut werden.
Am Hotelpool machten wir dann mit bei der Aktion "Buy
one, pay one more" und mussten für unsere 0,2er Cola
nicht mehr 1,80 € sondern 3,60 € zahlen. Ein Schnäppchen
Das Wetter wurde dann Mittags wieder besser und so einigten
wir uns dann, die Trainingseinheit am Nachmittag zu besuchen.
Zwischenzeitlich bekamen wir von der Verletzung von Roel mit
und waren alles andere als begeistert
Geht das jetzt schon
wieder los??? :-(
Beim Training wurde zunächst nicht mit dem Ball trainiert
sondern nur gelaufen. Danach wurden dann Torschüsse nach
Flanken geübt.
Gegen 18:15 Uhr waren wir dann wieder im Hotel, wo einige "noch
nicht so lange wach" waren. Der letzte Abend war wohl auch
wieder für viele heftig
:-)
Abends sind wir dann noch in den Irish Pub "Molly Malones
Bar" gegangen, welches die Stammkneipe von uns werden sollte.
Hier und da verlief man sich auch in andere Kneipen etc. aber
die meisten fanden sich hier zusammen. Das Pub war auch echt
schön und man behandelte uns gut. Auch die Bierpreise konnte
man aushandeln, so bekamen alle mit ner Raute bessere Preise
und ne Runde Jägermeister gab es auch noch umsonst. Prost!
Wir dichteten dann die Elf vom Niederrhein in englisch um,
damit auch die Spanier uns verstehen (Dreamteam wurde dann in
Traumelf geändert ;-) ) und versuchten uns noch die ein
oder andere Runde am Dartautomaten.
Spruch des Tages: Tragt mich zum Auto, ich fahr euch nach Hause.
(Don't drink and drive!!!)
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Dienstag 15.1.2008
Das Wetter war heute wieder super. Die Sonne strahlte, der
Himmel und das Meer schimmerten in schönem Blau, morgens
fanden wir uns nach dem Frühstück mit der Eule, den
Hoppels und dem Schmutz am Hotelpool zusammen. Plautze, was
willst Du mehr???
Das erste Testspiel stand heute auf dem Programm. Gegen den
spanischen Zweitligisten Granada 74, der erst im Juni 2007 neu
gegründet wurde. Zuvor spielte der Verein in der dritten
bzw. vierten Liga, man übernahm aber die Lizenz von Ciudad
de Murcia und so durfte Granada dann auch in der Zweiten Liga
spielen.
Genauer gesagt wurde der Klub Ciudad de Murcia vom spanischen
Investor Carlos Marsa aufgekauft und mit allen Spielern, Verpflichtungen
und Spielberechtigungen nach Granada gelegt. Den Spielern wurde
freigestellt, ob sie ihre Verträge verlängern oder
auflösen wollten.
Allerdings wollte die Stadt Granada nicht noch einen dritten
Verein im heimischen Los Carmenes Stadion (16.000 Plätze)
spielen lassen.
Nachdem Marsa einen zweitägigen Hungerstreik eingelegt
hatte, sprang die ca. 70 km entfernte Stadt Motril ein, in dem
der Verein nun Ihre Heimspiele im Estadio Castilla de Motril
(4.400 Plätze) austrägt.
Was für eine kurze, aber heftige Geschichte.
So hatten wir also eine Busfahrt mit gut 120 km vor uns.
Nach gut 2 Stunden Fahrt, etlichen Kreisverkehren und lieben
Spaniern, die unserem Busfahrer freundlicherweise mehrfach den
Weg erklärten
hatten wir das Stadion dann doch noch
gefunden. Aber nicht nur wir hatten Schwierigkeiten, auch alle
einzeln angereisten Fans und selbst unsere Jungs haben sich
mehrfach verfahren.
Und dann auch noch das! Zwar nicht so schlimm wie damals in
Levante, aber dennoch heftig, stand der Platz unter Wasser
Die
Spanier hatten zwar Lust auf Wasserball, unser Team entschied
aber, nicht das Risiko auf weitere Verletzte einzugehen und
das Spiel wortwörtlich ins Wasser fallen zu lassen.
So durften wir dann die 120 km bei schönstem Sonnenschein
wieder im Bus zurück fahren. Zum Glück hatte der Bus
ja ne Klimaanlage, mit der der Fahrer aber scheinbar auch nicht
so zurecht kam
Es ging also durch das Gebirge durch viele zum Teil enge Kurven
und oft am Meer entlang wieder zurück Richtung Benalmadena.
Autofahnen kennen die Spanier auch nicht, so wurden die Vierscher
Jungs gleich mal zur Kontrolle raus gewunken
Nach dem Abendessen besuchten wir dann wieder beide Pubs. Zunächst
das Irish Times, wozu sich dann auch Eule, Sandra, Werner und
Joe und zwei weitere Spreeborussen zusammen fanden. Mit einem
"wir kommen over tomorrow (übermorgen) wieder"
verabschiedeten wir uns später noch in die Molly Malones
Bar, wo sich wieder ein Grossteil unserer Meute aufhielt. Hier
wurden wir wieder mit Borussen Mucke vom DJ empfangen.
Spruch des Tages: Was ist der Unterschied zwischen Dir und
nem weissen Hemd? Mit dem weissen Hemd kann man überall
hin
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Mittwoch 16.1.2008
Das Wetter war am Vormittag ziemlich bewölkt. Zum Glück
blieb es aber trocken und mittags wurde es dann auch wieder
schön.
Heute wollten wir mal was kulturelles unternehmen und verzichteten
auf beide Trainingseinheiten. Abends stand ja auch noch der
Mannschaftsabend auf dem Plan.
So fuhren wir zunächst für 10 Euro mit dem Taxi zum
Castilo Monumento de Colomares.
Das Schloß verbindet Kultur, Geschichte, Religion, Architektur
und Phantasie auf eine Weise, wie sie einzigartiger gar nicht
sein könnte. Zudem ist dieses Monument in Benalmádena,
das erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts errichtet wurde, allein
schon wegen seiner Größe rekordverdächtig. Mit
1.500 Quadratmetern ist es das größte Denkmal zu
Ehren der Entdeckung Amerikas und steht damit sogar im Guiness
Buch der Rekorde. Zudem befindet sich im Castillo de Colomares
auch die kleinste Kapelle der Welt mit gerade einmal 1,96 Quadratmetern
Fläche.
Danach ging es wieder mit dem Taxi, und wieder für nen
10er trotz halber Strecke (scheinbar gibt es in Spanien eine
Taxi Flat. "All you can drive" oder so...) zum Castillo
El-Bil-Bil.
Das Schloß Bil Bil wurde von Enrique Atencia wurde 1936
durch das Architekt malagueño konstruiert und seine Architektur
ist von der arabischen Art. Gegenwärtig wird es für
zahlreiche Konzerte, Ausstellungen und Konferenzen genutzt.
Die rote Farbe seiner Fassade am Strand von Benalmadena lässt
das Schloß schon von weitem erstrahlen.
Anschließend entschieden wir uns, den Weg zurück
zum Hotel entlang des Strandes zu Fuß zu gehen. Nochmal
nen 10er fürs Taxi
Nö
Nach dem etwas vorgezogenen Abendessen machten wir uns dann
auf Richtung Hafen ins Los Brothers, wo Tower für uns den
Mannschaftsabend organisiert hat.
Die Location entpuppte sich aber leider als Reinfall. Nicht
nur, dass die schreckliche Musik viel zu laut war, der Laden
viel zu klein und dunkel war, auch die Preise waren schlicht
eine Unverschämtheit. Das Bier wurde zwischenzeitlich von
2,50 € einfach mal auf 3 € erhöht, die kleine
Cola kostete gleich von Beginn an 3 €. Und Wechselgeld
auf nen 5er wollte der gute Mann zunächst auch nicht rausrücken.
Es war ja nett, für uns extra den Laden zu öffnen,
aber wenn ich weiß, dass hundert durstige Fussballfans
kommen, und möglicherweise länger bleiben, oder gar
nochmal wieder kommen, gehe ich schon anders mit den Preisen
und Gästen um
Unsere Jungs kamen dann auch erst mit gut 45 Minuten Verspätung
und blieben nicht mal eine Stunde. Klar, die Jungs sollen Ihren
Job machen und natürlich auch zeitig ins Bett.
Die Jungs waren natürlich gut drauf, vor allem Marko und
Sascha haben sich gesucht und gefunden. Die zwei haben nur Blödsinn
im Kopf :-)
Marko fragte dann gleich, ob wir mit unserer Kutsche vor Ort
wären. ;-)
Patrick und Marcel kamen dann zu uns an den Tisch und wir konnten
uns nett mit Ihnen unterhalten.
Leider fehlten drei Spieler: Alex, Roberto und Johannes. Wobei
letztere auch leider die Heimreise wegen ihrer Verletzungen
antreten mussten. Oh Mann
:-(
Bis auf die Location war es dann doch noch ein netter Abend
mit unseren Jungs.
Aufgrund der hohen Preise sind wir dann aber auch nicht länger
geblieben und verschwanden wieder Richtung Mollys
Spruch des Tages: Ich freu mich jetzt schon auf nächstes
Jahr!
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Donnerstag 17.1.2008
Das Wetter war heute wieder richtig super. Gut 24 Grad hatten
wir bei schönem Sonnenschein. Nachdem wir zunächst
überlegt hatten, was wir heute machen, entschieden wir
uns dazu Richtung Tivoli World zu gehen und uns dort mal die
Seilbahn anzuschauen.
Nachmittags wollten wir dann mal wieder zum Training unserer
Jungs.
Nach einem ordentlichen Spaziergang erreichten wir dann den
Freizeitpark Tivoli World, der aber zu dieser Jahreszeit nur
Sonntags geöffnet hat.
Hier fanden wir auch die Seilbahn Costa del Sol die Benalmadena
Costa mit dem Gipfel des Berges Monte Calamorro verbindet, der
mit seinen 800 Metern die höchste Erhebung in der Umgebung
ist.
Vom Calamorro aus hat man einen Blick über die ganze Stadt
Benalmadena, die Küste der Costa del Sol, den buddhistischen
Tempel von Benalmadena und bei gutem Wetter bis nach Gibraltar
und auf den Norden von Marokko.
Da die Bahn aber auch nicht fuhr, blieb uns dieser Anblick
leider erspart.
So gingen wir dann wieder zurück Richtung Strand, wo wir
uns dann noch ein leckeres Eis gönnten.
Von dem Eiscafe aus, und eigentlich auch von der ganzen Strandpromenade
aus, konnte man unser Hotel mit all unseren Zaunfahnen prima
sehen.
Der Kellner im Eiscafe fragte uns dann auch gleich "are
you from Pinkis on Tour" als er bei uns die Raute entdeckte.
Er staunte nicht schlecht, als wir ihm erklärten, dass
wir mit gut 100 Leuten das Trainingslager unseres Vereins besuchten.
:-)
Unsere Jungs hatten heute Nachmittag frei, so das wir logischerweise
dann doch nicht zum Training gefahren sind.
Da morgen ja das Spiel gegen die Young Boys aus Bern anstand
(hoffentlich), und auch die Koffer langsam wieder gepackt werden
mussten, gab es heute schon so etwas wie die Abschiedsfete in
der Molly Malones Bar.
Der Wirt hatte extra schwarz-weiss-grüne Luftballons besorgt
und auf gehangen und wir durften die ohnehin schon schöne
Pinte mit unseren Zaunfahnen weiter verschönern.
Spruch des Tages: Schluck, kauen kannste nachher!
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Freitag 18.1.2008
Nach dem Frühstück sind wir vor dem Spiel heute gegen
Bern nochmal zum Training gefahren.
Mittags stand dann doch noch etwas Fussball an. Es ging Richtung
La Cala, mitten ins Gebirge von Malaga, wo uns nicht nur eine
schöne Landschaft, sondern auch ein sehr grosser Golfplatz
empfing. Mittendrin dann auch ein kleiner Sportplatz auf dem
tatsächlich auch gespielt werden konnte. :-)
Neben uns Fans fanden sich heute auch einige Sponsoren sowie
Präsi Königs und Stephan Schippers ein. Zudem besuchte
auch Thomas Struuuuunz das Spiel, der scheinbar in der Nähe
wohnen soll. Gut das nicht der Effe da war
(also der Echte
).
Der BSC Young Boys, eigentlich Berner Sport Club Young Boys
1898, spielt in der Schweizer Axpo Super League. Die Vereinsfarben
sind gelb-schwarz (Pfui Teufel
). Bisher wurden die Berner
11x Schweizer Meister und 6x Schweizer Cupsieger.
Ihre Heimspiele tragen die Berner seit 2005 im Stade de Suisse
aus, früher stand da mal das Wankdorfstadion. Verglichen
mit anderen Schweizer Clubs hat der BSC eine aktive und treue
Fangemeinde und war über lange Zeit der mitgliederstärkste
Verein. Eine Handvoll war auch vor Ort, die Ihre Mannschaft
auch lautstark unterstützen.
Lustig war noch das Banner "20 Jahre ohne Titel Tour".
Auch einige der Lieder der Berner (wir verlieren jedes Spiel
usw.) kennen wir ja noch aus jüngster Vergangenheit (möge
es Vergangenheit bleiben
).
Der Trainer der Berner ist ein alter Bekannter: Martin Andermatt,
früher Trainer des SSV Ulm und der Eintracht aus Frankfurt.
Zum Spiel selbst an dieser Stelle nicht allzu viel
Das
Ergebnis von 3:3 ist bekannt. Ein Sieg für uns wäre
verdient gewesen. Die erste Hälfte ging klar an uns, der
Elfer für Bern war ein Witz. Allgemein agierte der Schiri
sehr zweifelhaft, auch bei der Vergabe der gelben Karten gab
es einiges Gelächter.
Interessant war noch zu sehen, wie unser Präsi beim Spiel
mit Dose Bier (es sei ihm gegönnt, aber wo war dieses mal
unsere Runde??) und sehr schöner Brille richtig mitgefiebert
hat. Wie ein echter Fan. :-)
Weitere Verletzte gab es zu beklagen: Uwe und Soumaila traf
es diesesmal. Zum Glück bei Beiden nicht so schlimm. Auch
Alexander war schon wieder voll dabei und spielte ja auch mit.
Das Debüt von Sebastian kann man auch als geglückt
bezeichnen, steuerte er ja sogar noch einen Treffer bei. Weiter
so!
Abends packten wir dann unsere sieben Sachen und verabschiedeten
uns brav in beiden Pubs mit den letzten Getränken.
Spruch des Tages: Ich glaub ich geh nochmal kotzen
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Samstag 19.1.2008
Die Woche ging wieder mal viel zu früh zu Ende. :-(
Nach dem Frühstück mussten wir schon gleich auschecken,
da wir nochmal das letzte Training besuchen wollten. Ausserdem
stand ja noch das Foto mit der Mannschaft auf dem Plan.
Es gab dann nur noch ein leichtes Lauftraining und es wurde
viel gesprochen.
Nach der Einheit machten wir dann das Foto, die letzten Autogramme
wurden geholt und dann verabschiedeten wir uns von den Jungs
mit vielen Glückwünschen.
Danach gesellten wir uns noch etwas an den Hotelpool um kurz
vor 15 Uhr Richtung Flughafen aufzubrechen.
Auf dem Heimflug mussten wir in Mallorca umsteigen. Hier trafen
wir einen alten Bekannten: den Korzy, der auch sich auch sichtlich
gefreut hat uns wieder zu sehen.
Es bildete sich gleich eine ordentliche Traube um ihn und es
wurde die kurze Zeit genutzt, noch das ein oder andere Foto
zu schiessen.
Anschliessend ging es dann in den Flieger Richtung Düsseldorf.
Es war wieder eine sehr schöne Woche, vielen Dank an alle
Beteiligten dafür!
Wir sehen uns im nächsten Jahr bestimmt wieder!